Um weitere Belegungsvorschläge zu erhalten, die z.B. verschiedene Gruppierungen oder unterschiedliche Bedarfe in den Platzierungseinheiten enthalten, erstellen Sie weitere Varianten.


Grundsätzlich gibt es die folgenden zwei Möglichkeiten, um die Planung zu verändern bzw. gezielt zu steuern:        

  1. „Angebot“-Seite

Die Angebotsseite bilden die Flächen, die zur Belegungsberechnung zur Verfügung stehen. Hier ist es möglich, generell andere Flächenarten in die Berechnung mit einzubeziehen oder die Belegbarkeit einzelner Räume zu verändern.

Durch Vorbelegungen können auch gezielt einzelne Räume anderer Nutzungsarten in einen Belegungsplan einbezogen werden.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die  Größe von Raumzonen anzupassen und somit deren Nettofläche, die in die Berechnung einfließt, zu verändern. Im Datensatz eines Blocks ist der „Größenmodifikator“ nutzbar, um dem Block eine Pufferfläche (+/-) zuzuweisen und damit seine Größe zu verändern.

Mitunter ist es sinnvoll, die Raumflächen in Abhängigkeit vom Raumraster an einen Flächenstandard zu binden, z.B. können Räume mit einer Fläche von 27,50 m²  bis 32,00 m² bei einem allgemeinen Flächenstandard auf 30,00 m² gesetzt werden.


  1. „Nachfrage“-Seite

Auf der Bedarfsseite können die Pufferflächen der Platzierungsgruppe oder der einzelnen Platzansprüche bearbeitet werden; auch hier ist es möglich, in den negativen Bereich zu gehen.

Die Reihenfolge, in der die Platzierungsgruppen betrachtet werden, kann durch eine Nummerierung festgelegt werden. Nachdem diese abgearbeitet ist, gilt für die verbleibenden Gruppen wieder die Regel: die größte Gruppe wird zuerst platziert.

Wird in dem Datensatz des jeweiligen Platzanspruchstypen der Standard geändert, so sind es ebenso die Flächenansprüche aller zugeordneten Platzansprüche.