Eine notwendige Voraussetzung für jedes erfolgreiche Projekt ist eine gesicherte Datenbasis.

Die für eine Belegungsplanung benötigten Daten liegen im Allgemeinen vor; sie müssen in

der Regel gesichtet, geprüft und formatiert werden.

Sind die für ein recotech-Projekt erforderlichen Daten entsprechend vorbereitet, erleichtert dies entscheidend deren Import und trägt somit zu einer insgesamt effizienten Planung bei.


Um eine Vorbereitung des recotech -Projekts zu unterstützen, wird im Folgenden ein Einstieg in die recotech -Terminologie gegeben:


recotech unterscheidet grundsätzlich in „Angebot“ und „Nachfrage“.

Unter „Angebot“ werden die für eine Belegung zur Verfügung stehenden Flächendaten und unter „Nachfrage“ werden die zu platzierenden Platzansprüche verstanden. Diese Ansprüche ergeben sich aus den Arbeitsplätzen, den Mitarbeitern oder durch Platzbedarf von Technik und Dokumenten.

(Platzanspruch siehe Glossar) Platzansprüche werden in Platzierungseinheiten (siehe Glossar) zusammengefasst. Diese Struktur orientiert sich i.d.R. an den Abteilungen des Unternehmens.



Damit die Komplexität der Berechnung einer Belegungsplanung beherrschbar ist, können in recotech die Daten der Angebots- und Nachfrageseite gruppiert werden:

Raumzonen werden Blöcken und Platzierungseinheiten werden Platzierungsgruppen (siehe Glossar) zugewiesen.

Bei übersichtlichen Projekten kann hier jedoch auf eine Zusammenfassung verzichtet werden: das Verhältnis von Raum zu Block bzw. von Einheit zu Gruppe ist dann 1:1.


Bei einer Berechnung werden die Blöcke den Platzierungsgruppen zugewiesen:



Es hat sich als sinnvoll erwiesen, diese Gruppierungen von Angebot und Nachfrage bereits bei der Projektvorbereitung zu bedenken: Gibt es Flächen, die als Ganzes vergeben werden sollen (z.B. besonders gesicherte bzw. ausgestattete Flächen oder Brandabschnitte)? Gibt es Abteilungen, die auf jeden Fall zusammen platziert werden sollen?